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„>ВЕЛИКАЯ™“
und
„ИМПЕРАТРИЦА ЕКАТЕРИНА ВЕЛИКАЯ™“ ,
die deshalb nicht in der vorgesehenen Schreibweise erscheinen. Wir bitten um Verständnis.
Mit dem neuen Aufruf GR/001/26 setzt das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) sein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU sowie in der Ukraine fort. Ziel ist es, die Anmeldung und Durchsetzung von Schutzrechten gezielt zu fördern – insbesondere in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geprägt ist.
Der KMU-Fonds 2026 knüpft an die erfolgreichen Förderprogramme der Jahre 2021 bis 2025 an und wird im Rahmen des EU-Binnenmarktprogramms durchgeführt. Das Fördervolumen beträgt rund 20 Mio. EUR. Die Mittel sind begrenzt – Anträge werden wöchentlich geprüft und nach dem Prinzip „first come, first served“ bewilligt.
Gefördert werden konkrete Schutzrechtsaktivitäten über vier Gutscheinarten:
-Gutschein 1 (IP Scan): Beratung zur Schutzrechtsstrategie und Durchsetzungsmöglichkeiten (bis 1.620 EUR, Erstattung von 90 % der Kosten)
-Gutschein 2 (Marken & Designs): Anmeldung auf nationaler, EU- oder internationaler Ebene (bis 700 EUR, Erstattung von 75 % bzw. 50 %)
-Gutschein 3 (Patente): Nationale und europäische Patentanmeldungen sowie zugehörige Rechtskosten (bis 2.500 EUR)
-Gutschein 4 (Sortenschutz): Anmeldung beim Gemeinschaftlichen Sortenamt (bis 1.500 EUR)
Die Gutscheine gelten jeweils nur für neue Anmeldungen. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der EU-Definition mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder in der Ukraine (sofern unter Kontrolle der ukrainischen Regierung). Auch Einzelunternehmer, Vereine und Stiftungen mit wirtschaftlicher Tätigkeit können antragsberechtigt sein.
Die Antragstellung kann auch durch einen externen Vertreter erfolgen – etwa einen Rechtsanwalt, der vom Unternehmen bevollmächtigt wurde. In solchen Fällen kann bereits im Vorfeld eine rechtliche Beratung zu Schutzumfang, Anmeldestrategie und förderfähigen Leistungen erfolgen. Das vereinfacht das Verfahren und reduziert das Risiko formaler Fehler bei der Beantragung oder Nutzung der Gutscheine. Die Aktivierung des Gutscheins muss innerhalb eines festgelegten Zeitraums nach Bewilligung erfolgen; die eigentliche Fördermaßnahme ebenfalls innerhalb definierter Fristen umgesetzt und abgerechnet werden.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass für dieselbe Maßnahme keine weiteren öffentlichen Mittel – weder auf EU- noch auf nationaler Ebene – bezogen werden. Entsprechende Eigenerklärungen und Nachweise sind Teil des Antragsverfahrens.
Der KMU-Fonds 2026 bietet eine konkrete Möglichkeit, Investitionen in geistiges Eigentum finanziell abzusichern. Unternehmen jeder Branche, die Marken, Designs oder technische Schutzrechte strategisch aufbauen oder erweitern möchten, sollten die Chance zur Antragstellung frühzeitig nutzen. Angesichts des wöchentlichen Auswahlverfahrens und begrenzter Mittel empfiehlt sich eine baldige Einreichung.
Die Autorin Daniela Danz erhält den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026. Die Jury würdigt sie als unverwechselbare Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In ihren Gedichten, Essays und Romanen spiegelt sie Fragen nach Freiheit, Natur und gesellschaftlicher Verantwortung. Ihre jüngsten Werke sind der Gedichtband „Portolan“ (2025) und der Essayband „Nichts ersetzt den Blick ins Gelände“ (2023). Damit knüpft sie an ihr vielfältiges lyrisches Werk an und öffnet neue Perspektiven auf Mensch und Umwelt.
Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, erklärte, Daniela Danz schreibe über aktuelle Herausforderungen für Demokratie und Freiheit. Ihre Texte öffneten neue europäische Räume im Bewusstsein einer „guten Nachbarschaft“. Die Preisverleihung findet am 14. Juni 2026 im Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar statt. Die Laudatio hält der Historiker Karl Schlögel.
Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Sarah Kirsch, Herta Müller, Daniel Kehlmann, Arno Geiger, Lutz Seiler und Iris Wolff. Die Jury besteht aus Friedhelm Marx (Vorsitz), Monika Grütters, Marit Heuß, Sandra Kegel und Wolfgang Matz. Der Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Literaturraum und wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin gestiftet.
Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 vergeben und ist mit 20000 Euro dotiert. Er ehrt Autorinnen und Autoren, die der Freiheit das Wort geben.
Die „Wissenschaftsbücher des Jahres“ wurden in Österreich vergeben. Ausgezeichnet wurden Oliver Rathkolb, Werner Bartens, Susana Monsó und Katja Seifert. Prämiert wurden vier Titel in vier Kategorien. Die Entscheidung fiel nach einer Publikumswahl. Zuvor hatte eine Fachjury die Nominierten bestimmt. Die Jury würdigte die faktenbasierte Darstellung wissenschaftlicher Themen. Hervorgehoben wurde die Verständlichkeit komplexer Inhalte. Die Auszeichnung richtet sich an Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Sachbücher.
In der Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften wurde Oliver Rathkolb (Molden Verlag) ausgezeichnet. Prämiert wurde „Ökonomie der Angst. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters“. Das Buch untersucht gesellschaftliche Nervosität im historischen Vergleich. Es analysiert politische und ökonomische Umbrüche.
In der Kategorie Medizin und Biologie erhielt Werner Bartens (Rowohlt Verlag) die Auszeichnung. Prämiert wurde „Leib und Seele. Eine Reise durch die Geschichte der Medizin“. Das Werk beschreibt die Wechselwirkung von körperlichem Befinden und seelischem Zustand. Es ordnet medizinische Entwicklungen historisch ein.
In der Kategorie Naturwissenschaft und Technik wurde Susana Monsó (Insel Verlag) ausgezeichnet. Prämiert wurde „Das Schweigen der Schimpansen. Wie Tiere den Tod verstehen“. Das Buch befasst sich mit tierischem Verhalten gegenüber Tod. Es verbindet Philosophie, Verhaltensforschung und Psychologie.
In der Kategorie Junior-Wissensbücher wurde Katja Seifert (NordSüd Verlag) ausgezeichnet. Prämiert wurde „Auf in die Berge. Was Menschen in die Höhe treibt“. Das Sachbilderbuch richtet sich an Kinder ab sechs Jahren. Es thematisiert die Geschichte des Alpinismus.
Der Preis „Wissenschaftsbücher des Jahres“ wird jährlich vergeben. Er wird vom Magazin „Buchkultur“ organisiert. Ziel ist die Förderung qualitätsvoller Wissenschaftskommunikation. Die Gesamtdotierung beträgt 45.000 Euro. Der Betrag wird auf vier Kategorien aufgeteilt. Die Preisverleihung findet im März 2026 in Wien statt.
Die Städte Kempten und Sonthofen sowie die Deutsche Sebald Gesellschaft schreiben zum vierten Mal den „W.-G.-Sebald-Literaturpreis“ aus. Der Wettbewerb endet mit der Preisvergabe in Sonthofen im Allgäu.
Der Literaturpreis steht unter dem Rahmenthema „Erinnerung und Gedächtnis“. Eingeladen sind Texte, die zentrale Motive des literarischen Werks von W. G. Sebald aufgreifen.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland. Zugelassen ist ein unveröffentlichter deutschsprachiger Prosatext. Er kann eine Erzählung oder ein Projektauszug sein.
Der „W.-G.-Sebald-Literaturpreis“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisvergabe findet im Jahr 2027 statt.
Der Text darf bis zum Ablauf der Einreichungsfrist nicht veröffentlicht sein. Der Umfang beträgt maximal 30.000 Zeichen. Voraussetzung ist eine frühere literarische Publikation in Verlag oder Zeitschrift.
Die Bewerbung erfolgt online. Über die Vergabe entscheidet eine fünfköpfige Jury aus Literatur, Kritik und Wissenschaft.
Bewerbungsschluss: 30.04.2026
Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst vergibt alle zwei Jahre Arbeitsstipendien für Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die Förderung dient der Vollendung literarischer Vorhaben ohne wirtschaftlichen Zwang.
Die Werke müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Gefördert werden Projekte aus Prosa, dramatischen Texten, Lyrik, Kinder- und Jugendliteratur sowie Comic oder Graphic Novel.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren mit Wohnsitz in Bayern. Eine Altersgrenze besteht nicht. Bei der Auswahl wird die Entwicklungsfähigkeit des literarischen Gesamtwerks berücksichtigt.
Voraussetzung ist mindestens eine Veröffentlichung oder eine verbindliche Veröffentlichungsoption. Self-Publishing, Print-on-Demand und Zuschussverlage sind ausgeschlossen. Für dramatische Texte gelten auch Aufführungs- oder Sendezusagen. Comic- und Graphic-Novel-Projekte sollen Buchumfang anstreben.
Die Förderung beträgt seit 2024 bis zu 8.000 Euro pro Stipendium. Die Mittel werden projektbezogen vergeben.
Die Bewerbung erfolgt anhand des offiziellen Bewerbungsbogens. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Bewerbungsschluss: 01.04.2026
Mit der Eröffnung eines neuen Gemeinschaftsbüros setzen die Noxtua AG und die Beck-Noxtua Vertriebs GmbH ein deutliches Zeichen für souveräne europäische KI im Rechtswesen. Der neue Standort in München unterstreicht den Wachstumskurs der Rechts-KI „Made in Europe“.
Noxtua entwickelt gemeinsam mit dem juristischen Fachverlag C.H.BECK den **Legal AI Workspace Beck-Noxtua**, der seit Ende 2025 verfügbar ist. Die Lösung kombiniert die KI-Technologie von Noxtua mit der juristischen Datenbank beck-online und richtet sich gezielt an die Anforderungen professioneller juristischer Arbeit.
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„Auf Basis einer Titelschutzanzeige im Titelschutz-Magazin haben wir bereits erfolgreich eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Hamburg für unsere Mandantschaft erwirkt. Wir sind daher sehr zufrieden mit dem hier angebotenen Service und werden auch künftig wieder auf das Titelschutz-Magazin zur Veröffentlichung von Titelschutzanzeigen zurückgreifen.“
Dr. Frank Remmertz, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und IT Recht in München
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