Titelschutz Magazin September 2019

Im Titelschutz Magazin September 2019 wurden 36 neue Titelschutzanzeigen veröffentlich. In der 58. Ausgabe des Titelschutz Magazins wird auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hingewiesen. In dem Verfahren ging es um das Auskunftsersuchen eines Journalisten an die Finanzbehörden.

Titelschutz Magazin September 2019 – Titelschutzanzeigen-

  • #H4F – homes for future
  • Bauchakupunktur
  • Business Model Produkt-Treppe
  • Der Goldene Monat für die Frau
  • Der Goldene Monat für die Wöchnerin
  • Der Goldene Monat in der traditionellen chinesi­schen Medizin TCM
  • Der goldene Monat nach der Geburt
  • Der Goldene Monat
  • Der weiße Milan
  • Des wilden Mannes Zähmung
  • Die 101 Besten
  • die Hühnerprinzessin
  • Die Schädel Schillers
  • Dominus-Effekt
  • Ein Bruder namens Martin
  • Endenborg
  • Godot kommt an – opera kommunale
  • Helios – Lebenserfahrung eines Wirbelsäulenchir­urgen
  • Highland Saga
  • Inge Woka- zwischen rosa und schwarz
  • Kindertuina für Eltern
  • Kindertuina Praxis
  • Klassenerhalt
  • Konstruktion-Bewegung-Modelle
  • La Serenissima cantat
  • Look me over – Liberace
  • MEINUNG IST MACHT – WIE MEINUNG GEMACHT WIRD
  • Nachtstadt
  • Nie wieder Hosianna
  • Rheinsymphonie
  • Scheußlich beste Freunde
  • Sorge Beratung
  • Sorgende Angehörige
  • StadtWohnen
  • Tuina Gynäkologie
  • Visuelle Symphonie

Titelschutz Magazin September 2019 – Urteil-

Kein presserechtlicher Anspruch auf Auskunft zu steuerlichen Daten

Die Offenbarung von Daten, die dem Steuer­geheimnis unterliegen, ist auch bei presserecht­lichen Auskunftsansprüchen nur zulässig, soweit hierfür ein zwingendes öffentliches Interesse be­steht. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Der Kläger ist Journalist. Er begehrt vom Fi­nanzministerium des beklagten Landes nähere Auskünfte zu einem Einsatz von Polizei und Steuerfahndung in einem Swinger-Club im Sep­tember 2011, über den er seinerzeit in einer überregionalen Tageszeitung berichtet hat. Sein Auskunftsbegehren richtet sich u.a. darauf, wie lange der Einsatz gedauert hat, wer bei dem Einsatz federführend war und ihn veranlasst hat, ob Beweismaterial gesichert worden ist und ob es Festnahmen gegeben hat oder Haftbefehle erlassen worden sind.

Das Finanzamt verweigerte die erbetenen Auskünfte unter Hinweis auf das Steuergeheim­nis; Klage und Berufung des Klägers blieben er­folglos.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revisi­on des Klägers zurückgewiesen. Die Auslegung der Vorschrift zum Steuergeheimnis – § 30 der Abgabenordnung (AO) – durch das Berufungsge­richt ist mit revisiblem Recht vereinbar. Das Be­rufungsgericht hat zu Recht angenommen, dass die verfassungsrechtlich gewährleistete Presse­freiheit nicht gebietet, § 30 AO einschränkend dahin auszulegen, dass bei presserechtlichen Auskunftsansprüchen stets eine „offene“ Einzel­fallabwägung vorzunehmen bzw. eine Er­messensentscheidung zu treffen ist. Der unbe­stimmte Rechtsbegriff des „zwingenden öffentli­chen Interesses“ in § 30 Abs. 4 Nr. 5 AO bietet ausreichend Raum, um der Pressefreiheit Rech­nung zu tragen und die spezifischen Einzelfal­lumstände abzuwägen. Die vom Berufungsge­richt vorgenommene Abwägung begegnet kei­nen Bedenken.

Quelle: 29.08.2019 BverwG 7C33.17

Titelschutz Magazin September 2019 – Preise und Auszeichnungen-

Deutsch-französischer Jugendliteraturpreis

Der mit 16.000 dotierte Deutsch-französi­schen Jugendliteraturpreis 2019 geht an die bei­den Illustratorinnen Hannah Brückner und Ré­becca Dautremer.

Der Preis wurde 2013 von der Gründerin der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse Yvonne Rech ins Leben gerufen und wird in en­ger Kooperation mit der Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit organisiert und vergeben. Er wird jährlich an einen deutschen und einen französischen Ju­gendbuchautor verliehen. Der Preis ist für jeden Preisträger mit sechstausend Euro dotiert. Für die Übersetzung in die deutsche oder französi­sche Sprache werden je zweitausend Euro ge­meinsam für Übersetzer und Verlag bereitge­stellt.

Wilhelm Raabe Literaturpreis

Der mit 30.000 Euro dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von der Stadt Braun­schweig und Deutschlandfunk, geht an Norbert Scheuer für sein Buch „Winterbienen“ (erschie­nen 2019 im C.H.Beck Verlag).

Mit der Verleihung dieses Preises zeichnen die Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk jährlich ein in deutscher Sprache verfasstes er­zählerisches Werk aus. Mit der Auszeichnung soll exemplarisch das bis zum Zeitpunkt der Preisverleihung publizierte literarische Schaffen gewürdigt werden. Ein neues Buch des Preisträ­gers muss im laufenden Kalenderjahr der je­weils aktuellen Vergabe erschienen sein.Titelschutz Magazin September 2019

Titelschutz Magazin September 2019 – Ausschreibungen –

Deutscher Sachbuchpreis

Ab 2020 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels das Sachbuch des Jahres aus. Aus­gezeichnet werden herausragende, in deutscher Sprache verfasste Sachbücher, die Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung geben. Bewertungskriterien sind die Relevanz des The­mas, die erzählerische Kraft des Textes, die Art der Darstellung in allgemein verständlicher Sprache sowie die Qualität der Recherche

Der mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Sachbuchpreis wird erstmals am 16. Juni 2020 im Humboldt Forum in Berlin vergeben.

Der Deutsche Sachbuchpreis soll die Auf­merksamkeit für Sachbücher als Grundlage von Wissensvermittlung, fundierter Meinungsbildung sowie als Impulsgeber für den öffentlichen Dis­kurs fördern.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, der Preis wird unterstützt vom Technologie- und Informationsanbieter MVB und der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Bewerbungsschluss: 22.11.

Preis der Leipziger Buchmess

Die Leipziger Messe vergibt mit Unterstüt­zung der Stadt Leipzig, des Freistaates Sachsen und in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) den Preis der Leipziger Buchmesse.

Dieser Preis knüpft an das Messekonzept als Forum für Autoren und Literaturvermittlung an und wird jährlich zur Leipziger Buchmesse ver­geben. Mit seiner Vergabe werden literarisch an­spruchsvolle Werke deutschsprachiger Autoren sowie herausragende Erst- oder Neuübersetzun­gen ins Deutsche ausgezeichnet.

Der Preis ist mit insgesamt 45.000,00 € do­tiert und wird in den Sparten Belletristik, Sachbuch und Übersetzung vergeben.

Bewerbungsschluss: 1.11.

Titelschutz Magazin September 2019 -Seminare – Weiterbildung

Webinare bei mediacampus

Die Digitalisierung erhöht den Druck auf Un­ternehmer und Mit­arbeiter, stets auf dem Lau­fenden zu sein. Nur wer sich kontinuierlich weiterbildet, bleibt wettbewerbsfähig. Ab sofort unterstützt eine neue Webinar-Reihe des Fach­magazins Börsenblatt die Fachkräfte der Buch­branche dabei, sich zukunftsfähig aufzustellen. Für das neue An­gebot kooperieren der Technolo­gie- und Informationsanbieter MVB und das Aus- und Weiterbildungsunternehmen Media­campus Frank­furt. Gemeinsames Ziel ist es, mit ausgewiesenen Experten konkretes und prak­tisch anwendbares Wissen für den Berufsalltag zu vermit­teln. Die Teilnehmer erwarten ein- bis zweistündige Webinare mit maßgeschneiderten Informationseinheiten zu spezifischen, aktuellen Fragestellungen aus Buchhandel und Verlagswe­sen.

Die nächsten Webinare sind:

24.10.2019, 11:00 – 12:00 Uhr: Musik und Film bei Veranstaltungen – Events sicher durch­führen; Esther-Maria Roos (Mediatorin, Rechts­anwältin und Coach)

07.11.2019, 11:00 – 12:00 Uhr: Besonderes Recht bei Kindern – Veranstal­tungen und Urhe­berrecht; Esther-Maria Roos (Mediatorin, Rechts­anwältin und Coach)

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