Titelschutz Magazin Juni 2019

Im Titelschutz Magazin Juni 2019 wurden 27 neue Titelschutzanzeigen veröffentlich. In der 55. Ausgabe des Titelschutz Magazins wird auf ein Verfahren vor dem LG Düsseldorf hingewiesen in dem Fragen zum Urheberrecht geklärt werden sollten.

Titelschutz Magazin Juni 2019 -Titelschutzanzeigen-

  • (WUNDER)schön
  • Back to Beauty
  • Beethoven – das Musical
  • Das kleine Buch vom Meer
  • Der Germinator
  • Die flüsternde Tapete
  • Die Haar-Retter
  • Die Jacke meines Vaters
  • Die Tattoo-Retter
  • DIGITAL talk
  • Du bist ihr
  • en woog
  • en WOOG
  • From idiot to president
  • Gutscheinbuch Ostfriesland
  • Heimatgemüse
  • Innenwelten Ausgesprochen
  • Inselticket
  • Küstenticket
  • Letzte Chance Klimarettung. Jetzt Politik und Leben ändern
  • Seelenruf
  • SIEGEN – mein Herz trägt Krone
  • SOS – Einsatz der Haar-Retter
  • SOS – Einsatz der Tattoo-Retter
  • Wa(h)re Schönheit
  • Wenn eine leise Stimme laut wird
  • Zu blöd für die Liebe

Titelschutz Magazin Juni 2019 -Urteile-

Kein Aufführungsrecht trotz Zahlungen an die GEMA

Mit Urteil vom 12. Juni 2019 hat die 12. Zivil­kammer des Landgerichts Düsseldorf (12 O 263/18) entschieden, dass das Schauspiel­haus Düsseldorf es zu unterlassen hat, die von dem Tonkünst­ler Parviz Mir-Ali für das Schauspiel­haus Dresden komponierte und ar­rangierte Musik zu „Der Idiot“ aufzuführen.

Der bekannte Tonkünstler hatte im Jahre 2015 die Musik zu dem Bühnenstück „Der Idi­ot“ von Fjodor Dostojewski in der Inszenier­ung von Matthias Hartmann für das Staats­schauspiel Dresden komponiert. Im Jahre 2016 übernahm das Düsseldorfer Schauspiel­haus die Inszenie­rung aus Dresden zu­sammen mit der von Mir-Ali komponierten Musik. Für die Spielzeit 2016/2017 zahlte das Schauspielhaus Düssel­dorf dem onkünstler eine pauschale Vergütung. Zahlungen für die weiteren Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 verweigerte das Schauspielhaus unter Hinweis auf seine Zahlun­gen an die GEMA. Der klagende Tonkünstler sieht mit den Auf­führungen seine Urheberrechte ver­letzt.

Die 12. Zivilkammer des Landgerichts Düs­seldorf hat dem klagenden Tonkünstler Recht gegeben. Die von ihm kom­ponierte Musik sei ein Werk der Tonkunst, das im Rah­men der Inszenierung von „Der Idiot“ des Schauspiel­hauses Dresden bühnenmäßig dar gestellt werde. Nach ständiger Rechtspre­chung werde Musik, die ein beweg­tes Spiel begleitet, im Sinne von § 19 Abs. 2 UrhG bühnenmäßig dargestellt, wenn sie integrie­render Bestand­teil des Spielgeschehens ist und nicht nur zur blo­ßen Untermalung dient. Das Gericht stellte nach Inaugenscheinnahme ei­nes Mitschnitts der Inszenierung fest, dass bei der Dresdener Inszenierung von „Der Idi­ot“ die Dramaturgie des gesprochenen Wortes und die Musik sich zu ei­ner Einheit verbinden. Das gelte auch, wenn die Musik nur 30 Minu­ten der Gesamt­spieldauer von 2:50 Stunden umfasse. Da es sich bei dem Musikwerk des Klä­gers um eine bühnenmäßige Darstellung handele, habe das Schauspiel­haus Düsseldorf von der GEMA kei­ne Nutzungsrechte erwer­ben können. Denn nach § 1a GEMA Be­rechtigungsvertrag kön­nen zwar Musikrechte, aber keine Rechte an der bühnenmäßigen Aufführung erworben wer­den. (Quelle: LG Düsseldorf

Titelschutz Magazin Juni 2019 -Preise und Auszeichnungen-

  • Preis des Schweizer Buchhandels Mit dem Preis des Schweizer Buchhandels für «den Verlag und die Buchhandlung des Jahres» sind der «Rotpunktverlag» (Zürich) sowie die Buchhandlung «Doppelpunkt» aus Uster ausge­zeichnet worden. Der Preis ist mit je 5000 Fran­ken dotiert, gestiftet vom Schweizer Buch­zentrum. Die Buchhandlung aus Uster und der Zürcher Verlag sind als Sieger der Abstimmung unter je drei nominierten Betrieben hervorge­gangen. Gewählt haben Leserinnen und Leser des Branchenmagazins «Schweizer Buchhandel» sowie Unterstützerinnen, Kundinnen und Kun­den der Nominierten. Der Preis des Schweizer Buchhandels ist die­ses Jahr zum zehnten Mal vergeben worden.
  • WBG Sachbuchpreis Der Islamwissenschaftler Thomas Bauer hat für sein Buch „Warum es kein islamisches Mittel­alter gab“ den WBG-Sachbuchpreis erhalten. Der Arabist und Islamwissenschaftler Thomas Bauer ist am 5. Juni in Berlin für sein Buch „Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient“ (Verlag C. H. Beck) mit dem Sachbuchpreis der Wissenschaft­lichen Buchgesellschaft für Geisteswissenschaf­ten ausgezeichnet worden. Der mit 40 000 Euro dotierte Preis wurde zum ersten Mal verliehen. Neben Bauer waren nominiert: „Zeit der Zaube­rer“ von Wolfram Eilenberger, „Die Himmels­scheibe von Nebra“ von Harald Meller und Kai Michel, „Exil unter Palmen“ von Magali Nieradka-Steiner sowie „Theoderich der Große“ von Hans-Ulrich Wiemer.

Titelschutz Magazin Juni 2019 -Ausschreibungen-

  • Deutscher Jugendliteraturpreis Sonderpreis Illus­tration
    Seit 1991 werden im jährlichen Wechsel deutsche Autoren, Illustratoren und Übersetzer mit Sonderpreisen für ihr Gesamtwerk ausge­zeichnet. Seit 2017 wird flankierend der Sonder­preis „Neue Talente“ vergeben. Beide Sonder­preise verstehen sich als Personenpreise und fo­kussieren ausschließlich auf nationale Künstler. Damit ergänzen sie die international offenen Auszeichnungen der Kritikerjury und der Ju­gendjury. Für den Sonderpreis „Neue Talente“ prüft die Sonderpreisjury jeweils Veröffentli­chungen der drei vorangegangenen Jahre. Der Sonderpreis „Gesamtwerk“ ist mit 12.000 Euro dotiert, der Sonderpreis „Neue Talente“ mit 10.000 Euro. Bewerbungsschluss: 30.09.2019
  • Wortmeldungen – Literaturpreis für kritische Kurz­texte
    Die Crespo Foundation schreibt zum dritten Mal den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis für kritische Kurztexte aus. Der mit 35.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende deutschsprachige literari­sche Texte aus, die sich mit gesellschafts­politischen Herausforderungen unserer Zeit aus­einandersetzen. Es können sowohl bereits veröffentlichte als auch unveröffentlichte Texte eingereicht werden.Romanauszüge, dramatische Texte und Lyrik sowie ausschließlich journalistische Texte sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Angelehnt an das Thema des Preisträgers wird anschließend der Wortmeldungen-Förder­preis ausgeschrieben. Bewerbungsschluss: 30.09.2019

Titelschutz Magazin Juni 2019 -Weiterbildung-

  • Verstädliche Sprache, klare Struktur Als Lektor/Produktmanager von Fachmedien haben Sie häufig mit Autoren zu tun, die nicht im Hauptberuf Bücher und Texte schreiben. Umso wichtiger ist es, die oft komplexen Inhalte so aufzubereiten, dass sie beim Leser auch an­kommen. Zielgruppenrelevante Inhalte, eine lo­gische Struktur und eine verständliche Sprache sind die entscheidenden Qualitätskriterien für jegliche Fachliteratur. In diesem Seminar wird vermittelt, wie Sie – im Dialog mit Ihren Autoren – den Lesern den Zugang zu anspruchsvollen Inhalten erleichtern können. Außerdem lernen Sie einen konstrukti­ven Umgang mit den typischen Fehlern und Fal­len in Fachtexten. Das Seminar vermittelt schnell umsetzbares Handwerkszeug für die Bearbeitung von Fachtexten. Durch systematisches Vorgehen auf mehreren Ebenen gewinnen Sie Sicherheit im Beurteilen von Fachmanuskripten und eine objektive Grundlage für die Kommunikation mit Autoren und Herausgebern. Zielgruppe sind: Redakteure, Lektoren und Produktmanager, die ihre Arbeitsweise professionalisieren und ihre Fachautoren mit größerer Kompetenz unterstützen wollen.
    Ort und Veranstalter: München, Akademie der Deutschen Medien Termin: 02./03.09.

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Ausschreibung Jugendliteraturpreis

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