Titelschutz Magazin April 2018

Cover Titelschutz Magazin April 2018Das Titelschutz Magazin April 2018 ist die 41 Ausgabe. In der Ausgabe ist für 49 Titel Titelschutz für Deutschland und Österreich angezeigt worden. In der PDF Ausgabe wird auf ein neues Urteil des Bundesgerichtshofes zur Verwendung von Adblockern hingewiesen. 

Anzeigen im Titelschutz Magazin April 2018

  • Alles Isy
  • Aroma for You
  • Auf Klassenfahrt
  • bavarian spirit Das Macher- Magazin
  • CFS Campaign.Framing.Strategy
  • Cloud Simulation as a Service
  • Club der einsamen Herzen
  • Coco Chanel -Das Musical-
  • DÄG
  • Darf ich Ihnen das Tschüss anbieten?
  • Das Mädchen gefangen im Käfig
  • Der Auftrag
  • Der Liebesbriefkasten®
  • Der Wächter Code
  • Die Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung von Führung
  • Die Seele Bayerns
  • Die Stille schreit, gegen das Vergessen
  • Die Stille schreit
  • Donau-Varieté – Die perfekte Welle
  • Edgar“ mein Freund die Angst
  • Fanclub Radio
  • Haltung bewahren
  • hossa!
  • Hurra! Ab Montag ist wieder Wochenende!
  • Ich richte mich da ganz nach mir
  • Irrgarten Familie
  • KampagnenAnalyse
  • KampagnenFraming
  • KampagnenStrategie
  • Kein Applaus für Scheiße
  • kiezkneipenorchester
  • Kindheit
  • KRAUSES HOFFNUNG
  • local spirit Das Macher- Magazin
  • Medicospeaker
  • Meine Rudelwanderung
  • Mitteldeutsche-Langhantel-Akademie
  • Münchner Transeamus
  • Öhringer Nachrichten
  • Optical Fiber Transmission Simulation as a Service
  • PETA-ECHO-AWARD
  • PETA-ECHO
  • Sex Fakten
  • Sextastisch
  • Simulation as a Service
  • Spiele in der Reitpädagogik
  • Stillen, Tragen, Familienbett
  • Vong Black
  • Warum
  • Wording.Framing.Strategy

Urteile im Titelschutz Magazin April 2018

Zulässigkeit von Werbeblocker
Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständi­ge I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 19.04. entschieden, dass das Angebot des Wer­beblockerprogramms AdBlock Plus nicht ge­gen das Gesetz gegen den unlaute­ren Wettbe­werb verstößt.
Die Klägerin, ein Verlag, stellt ihre redaktio­nellen Inhalte auch auf ihren Internetseiten zur Verfügung. Dieses Angebot finanziert sie durch Werbung, also mit dem Entgelt, das sie von an­deren Unternehmen für die Veröffentlichung von Werbung auf diesen Internetseiten erhält.
Die Beklagte vertreibt das Computerpro­gramm AdBlock Plus, mit dem Werbung auf In­ternetseiten unterdrückt werden kann. Wer­bung, die von den Filterregeln erfasst wird, die in einer sogenannten Blacklist enthalten sind, wird automatisch blockiert. Die Beklagte bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Werbung von dieser Blockade durch Aufnahme in eine soge­nannte Whitelist ausnehmen zu lassen. Voraus­setzung hierfür ist, dass diese Werbung die von der Beklagten gestellten Anforderungen an eine „akzeptable Werbung“ erfüllt und die Unterneh­men die Beklagte am Umsatz beteiligen. Bei kleineren und mittleren Unternehmen verlangt die Beklagte für die Ausnahme von der automa­tischen Blockade nach eigenen Angaben keine Umsatzbeteiligung.
Die Klägerin hält den Vertrieb des Werbe­blockers durch die Beklagte für wettbewerbswid­rig. Sie hat beantragt, die Beklagte und ihre Ge­schäftsführer zu verurteilen, es zu unterlassen, ein Computerprogramm anzubieten, das Wer­beinhalte auf näher bezeichneten Webseiten un­terdrückt. Hilfsweise hat sie das Verbot bean­tragt, ein solches Computerprogramm anzubie­ten, wenn und soweit Werbung nur nach von der Beklagten vorgegebenen Kriterien und ge­gen Zahlung eines Entgelts der Klägerin nicht unterdrückt wird.
In erster Instanz hatte die Klage keinen Er­folg. Das Berufungsgericht hat das mit dem Hilfsantrag begehrte Verbot erlassen. Im Übri­gen hat es die Klage abgewiesen. Der Bundes­gerichtshof hat auf die Revision der Beklagten das Berufungsurteil aufgehoben und die Klage auch hinsichtlich des Hilfsantrags abgewiesen.
Das Angebot des Werbeblockers stellt keine gezielte Behinderung im Sinne des § 4 Nr. 4 UWG dar. Eine Verdrängungsabsicht liegt nicht vor. Die Beklagte verfolgt in erster Linie die Be­förderung ihres eigenen Wettbewerbs. Sie er­zielt Einnahmen, indem sie gegen Entgelt die Möglichkeit der Freischaltung von Werbung durch die Aufnahme in die Whitelist eröffnet. Das Geschäftsmodell der Beklagten setzt dem­nach die Funktionsfähigkeit der Internetseiten der Klägerin voraus.
Die Beklagte wirkt mit dem Angebot des Pro­gramms nicht unmittelbar auf die von der Klä­gerin angebotenen Dienstleistungen ein. Der Einsatz des Programms liegt in der autonomen Entscheidung der Internetnutzer. Die mittelbare Beeinträchtigung des Angebots der Klägerin ist nicht unlauter. Das Programm unterläuft keine gegen Werbeblocker gerichteten Schutzvorkeh­rungen des Internetangebots der Klägerin. Auch die Abwägung der Interessen der Betroffenen führt nicht zu dem Ergebnis, dass eine unlautere Behinderung der Klägerin vorliegt. Der Klägerin ist auch mit Blick auf das Grundrecht der Pres­sefreiheit zumutbar, den vom Einsatz des Pro­gramms ausgehenden Beeinträchtigung zu be­gegnen, indem sie die ihr möglichen Abwehr­maßnahmen ergreift. Dazu gehört etwa das Aussperren von Nutzern, die nicht bereit sind, auf den Einsatz des Werbeblockers zu verzich­ten.
Es liegt auch keine allgemeine Marktbehinde­rung vor, weil keine hinreichenden Anhaltspunk­te dafür bestehen, dass das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte im Inter­net zerstört wird.
Das Angebot des Werbeblockers stellt auch – anders als das Berufungsgericht angenommen hat – keine aggressive geschäftliche Handlung gemäß § 4a UWG gegenüber Unternehmen dar, die an der Schaltung von Werbung auf den In­ternetseiten der Klägerin interessiert sind. Es fehlt an einer unzulässigen Beeinflussung dieser Marktteilnehmer, weil die Beklagte eine ihr durch das technische Mittel des Werbeblockers etwaig zukommende Machtposition jedenfalls nicht in einer Weise ausnutzt, die die Fähigkeit der Marktteilnehmer zu einer informierten Ent­scheidung wesentlich einschränkt. Quelle:BGH

Preise und Auszeichnungen im Titelschutz Magazin April 2018

Straelener Übersetzerpreis
Den Straelener Übersetzerpreis erhält 2018 die, in Berlin lebende britische Literaturüberset­zerin Katy Derbyshire. Ausgezeichnet wird mit diesem Preis die Übersetzung von Clemens Meyers „Im Stein“ (Verlag Fitzcarraldo Editions) Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
Der mit 5.000 Euro dotiert Förderpreis geht an den britischen Übersetzer Simon Pare für die Übersetzung des Romans „Der fliegende Berg“ von Christoph Ransmayer (Seagull Books).
Rattenfänger Literaturpreis
Seit 1984 vergibt die Stadt Hameln alle zwei Jahre den Rattenfänger-Literaturpreis für herausragende Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche. 2018 erhielt diesen Preis Wieland Freund für den Jugendroman „Krakonos“ ( Beltz & Gelberg) Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.

Ausschreibungen im Titelschutz Magazin April 2018

Kinder- und Jugendbuchpreis
Die Stadt Oldenburg vergibt jährlich einen Li­teratur- und Kunstpreis für Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Der Preis wird im Rahmen der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vergeben und ist mit 8.000 Euro dotiert. Teilnah­meberechtigt sind Verlage, Autoren und Illustra­toren. Ausgezeichnet werden Autoren, die erst­mals ein Werk auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur veröffentlichten.
Bewerbungsschluss: 15.06
Leipziger Buchpreis zur Europ. Verständigung
Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Ver­ständigung wird seit 1994 verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die sich in Buchform um das gegenseitige Verständnis in Europa, vor allem aber mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen in Deutschland.
Berwerbungsschluss: 30.06.
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